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Kirche mit dir

Kirche ist viel mehr als Gottesdienst. Kirche ist für mich...

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Kirche lebt mit dir!

Kirche - ein vielfältiges Miteinander von Menschen, die sich an Jesus orientieren, in den Herausforderungen unserer Zeit. Du bist Kirche!

Wochenimpuls: Was wir nicht sehen

Noch selten habe ich mich mit den Menschen so verbunden gefühlt wie in diesen Zeiten. Nicht nur mit meiner Familie oder meinen Freunden und Kollegen.

Wochenendimpuls: Die Toilettenpapierstory – oder: Vom Horten und Hamstern

Gestern habe ich es geschafft! Ich habe es tatsächlich geschafft! Zwei Pakete Toilettenpapier habe ich bekommen. Moment mal: Ist das erwähnenswert?

Die Ärmsten und Schwächsten jetzt nicht vergessen!

Die Corona-Krise trifft die Schwächsten der Gesellschaft besonders hart. Das Diakonische Werk ist weiterhin für diese Menschen da: Online oder...

Gebet für eine dunkle, ungewisse Zeit

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Südwest hat in dieser besonderen Fastenzeit ein Ökumenisches Gebet verfasst. Beten Sie doch mit!

Jeden Abend, 19.30 Uhr: Kerze der Solidarität

Die Kirchengemeinde Idarbachtal und ihre katholische Schwesterngemeinde laden dazu ein, jeden Tag um 19.30 Uhr eine Kerze ins Fenster zu stellen.

Lass uns reden: Zeit für Gespräche

Der Schulalltag, das Miteinander an der Schule ist am 13. März jäh unterbrochen worden. Unsere Berufsschulpfarrerinnen sind dennoch für Gespräche da.

Wochenimpuls: Auf die Seele warten

Ein Mann saß nach seiner ersten Eisenbahnfahrt in die Stadt dort noch lange auf seinem Koffer am Bahnsteig. Warum er nicht weitergehe, fragten...

Neu: Tages- und Wochenimpuls

Dorothee Lorentz und Barbara Zimmer-Schuch schicken uns mit Impulsen in jeden neuen Tag. Und holen uns am Ende der Woche mit einem Wochenendimpuls ab.


Wir sind auch weiterhin für Sie da!

Liebe Mitmenschen, wir sind noch da. Auch wenn kein Gottesdienst mehr stattfindet. Auch wenn es vorerst keine Gruppenstunden mehr gibt. Wir lassen Sie nicht im Stich!

„Kirche ist für dich!“ Das ist unser Leitspruch. Er galt für uns schon immer. Und ganz besonders gilt er jetzt. In diesen schwierigen Zeiten. Wir können uns gerade nicht physisch begegnen. Gerade das hat bis vor Kurzem unsere Gemeinschaft ausgemacht: Ihre unmittelbare Gestaltung. Doch unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger lassen Sie nicht im Stich. Sie sind weiterhin da. Schreiben Sie eine E-Mail. Oder greifen Sie zum Telefon, wenn Sie kein Internet besitzen. Am anderen Ende der Leitung, an einer Stelle des Internets freut sich jemand, von Ihnen zu hören.

Selbstverständlich unterstützen wir im Kirchenkreis Obere Nahe alle staatlich angeordneten Maßnahmen, die die Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen oder verlangsamen soll. Leider greift dies tief in Ihre persönlichen Planungen ein. Die viele Monate im Voraus geplante Trauung. Die Taufe, zu deren Zusammenkunft sich die Familie seit Langem freut. Die gut vorbereitete Konfirmation. Alles wird vorerst abgesagt oder verschoben. Ausnahmen können nur im Einzelfall und nur in besonderen Notsituationen gemacht werden. Wo in vielen Fällen erstmal Verzicht auf der Tagesordnung steht, so ganz ohne Gottesdienst müssen Sie nicht auskommen. Es gibt Fernseh- und Radio-Gottesdienste, einige Gemeinden haben angekündigt, Andachten im Internet zu streamen. Auf Distanz Gemeinschaft sein – packen wir es an.

Wir sind für Sie da. Darauf verlassen sich im besonderen Maß die Menschen, die unserer Unterstützung und Seelsorge bedürfen: Trauernde, weil die einen Angehörigen verloren haben. Auch hier fordert uns diese Krise heraus. Auch Beerdigungen fallen unter das Versammlungsverbot. Hier richten wir uns streng nach den Empfehlungen unserer Landeskirche: Bis auf weiteres dürfen Bestattungen nur direkt am Grab und im engsten Familienkreis stattfinden. Da sich unser Kirchenkreis über zwei Bundesländer oder vier Landkreise erstreckt, sind wir gehalten, die vor Ort jeweils gültigen Vorgaben zu erfüllen. Sollten diese noch restriktiver als die Empfehlung der EKiR sein, so werden wir die selbstverständlich beachten.

Diese Krise trifft uns gerade in diesem Punkt ins protestantische Herz: Wir finden in der Gemeinschaft Trost. Im Austausch, im Zuhören, im gemeinsamen Erinnern. All dies ist in diesen Tagen auf den Kopf gestellt. Angehörige haben Entscheidungen zu treffen: Wer darf mit ans Grab? Bei Urnenbeisetzungen ist es möglich, die Bestattung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Doch wie verkrafte ich das? Wir möchten Ihnen nach der Krise gerne die Möglichkeit geben, in einem besonderen Gedenkgottesdienst noch einmal von Ihren Angehörigen Abschied zu nehmen. In einem würdigen Rahmen.

Auch hier gilt: Wir sind für Sie da! Haben Sie Fragen, rufen Sie an! Brauchen Sie Beistand, rufen Sie an. Oder schreiben Sie uns. Kirche ist mir dir! Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort sind erreichbar. Telefonnummern oder E-Mailadressen finden Sie in Ihrem Gemeindebrief. Und im Internet unter www.obere-nahe.de unter „Unsere Gemeinden“. In unserem Gemeindefinder brauchen Sie nur den Straßennamen Ihrer Wohnung anzugeben und Sie finden Ihre Gemeinde und werden weitergeleitet zu deren Online-Präsenz.

So viel zunächst.

 

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und ende mit einem Wort aus dem zweiten Brief an Timotheus:

Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit!

 

Bleiben Sie behütet

Superintendentin Jutta Walber