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Tag des Flüchtlings: Kein Gottesdienst für die Schublade

Ende September startet wieder die Interkulturelle Woche, zu der die großen christlichen Kirchen gemeinsam aufrufen. In der Kirchengemeinde Idarbachtal gibt es auch 2022 einen Gottesdienst zum Tag des Flüchltings.

Idar-Oberstein. Mit Blick auf die Geflüchteten aus der Ukraine und anderen Ländern schreiben die Vorsitzenden Präses Annette Kurschus, Bischof Georg Bätzing und Metropolit Augoustinos: "So unterschiedlich die Geschichten, Schicksale und Wege von Geflüchteten aus aller Welt sind, so teilen sie doch dieselbe unverbrüchliche Würde, die Gott einem jeden Menschen geschenkt hat. Dieser Würde sind wir verpflichtet, und wir müssen alles dafür tun, dass sie gewahrt und geachtet wird. Dazu gehört es, geflüchtete Menschen aufzunehmen und in unserer Gesellschaft keine Spaltung zwischen verschiedenen Gruppen von Geflüchteten entstehen zu lassen. Das Recht auf Zuflucht an einem sicheren Ort ist nicht teilbar."

In Idar-Oberstein besteht die Arbeit mit Geflüchteten, ob aus Syrien, aus Afghanistan oder aus mehreren Ländern Afrikas, schon lange, und sie gilt ihnen weiterhin, ebenso wie den Schutzsuchenden aus der Ukraine. Viele aus den anderen genannten Ländern sind inzwischen hier heimisch geworden. Ein Motto der Interkulturellen Woche regt an: "Schubladen aufdenken!"

Am 30. September wird um 18.15 Uhr ein Gottesdienst in der Kirche St. Barbara stattfinden, den Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam gestalten und feiern. Prädikantin Hanne Grates wird von Seiten der Kirchengemeinde Idarbachtal als Liturgin dabei sein, die katholischen Geschwister sind ebenfalls vertreten und auch der Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration der Stadt Idar-Oberstein, Del Penner, unterstützt im Hintergrund. Die Gemeinde heißt herzlich willkommen zu einem vielfältigen Gottesdienst und interessanten Begegnungen.

Elisabeth Fillmann