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An(ge)dacht zum Weltkindertag: Kinder haben Rechte! … auf Hoffnung und Zukunft

Am 20. September ist Weltkindertag. Eine Kollegin sagte einmal zu mir: „Eigentlich haben wir in unserer Kita täglich Weltkindertag.“ Ich weiß genau, was sie damit meinte...

Bei uns in der Ev. Kita am Markt erleben die Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Welt – und das jeden Tag. Sie sind wichtig, werden gehört, ermutigt und wertgeschätzt.

Als Fachkräfte schaffen wir dafür Rahmenbedingungen und tun, was wir können – oft über unsere Kapazitäten hinaus. Denn dem Motto, dem Recht der Kinder auf Hoffnung und Zukunft, wollen wir ein Fundament geben. Niemand kann allein dafür sorgen, dass jedes Kind gut aufwächst.

Auch in diesem Jahr werden wir den Weltkindertag als besonderen Tag in der Kita feiern. Gemeinsam mit den Kindern wurde im Vorfeld geplant, diskutiert, ausprobiert und gewünscht. Dabei erleben sie, wie demokratische Lösungen und Kompromisse entstehen: indem man einander zuhört, von den Impulsen und Meinungen anderer profitiert und als Teil einer Gemeinschaft gehört wird.

Über den Tag verteilt wird es verschiedene besondere Aktivitäten für die Kinder geben:

  • Einen Bewegungsparcours in der Turnhalle, der je nach Anforderungen und Stärken verändert werden kann. Was sind meine „Superkräfte“? Was kann ich gut? Was möchte ich noch lernen?
  • Einen Kreativtisch mit dem Impuls, verschiedene Gefühle auszudrücken, zu benennen, zu malen und zu gestalten. Außerdem haben die Kinder in den Wochen zuvor Samen eingepflanzt, um Prozesse des Entstehens, Wachsens und der Veränderung zu erleben.
  • Ein gemeinsamer Kreis mit Liedern, Bewegung und Musik wird den Tag abschließen. Und weil die Ev. Kita am Markt richtig gut feiern kann, gibt es dazu ein Wunschbuffet. Denn auch das Recht auf leckeres Essen und Trinken besteht durchaus.

Im Rahmen christlicher und humanitärer Werte wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Respekt erleben wir in der Ev. Kita am Markt täglich schöne Dinge, Begegnungen und Gespräche. Sie lassen uns spüren, warum wir diese Arbeit tun.

Zwischen Anforderungen, die uns an Grenzen bringen, und dem guten Gefühl, dass man mit Hoffnung nicht knausern muss, können wir unseren Arbeitstag im Einsatz für die Zukunft unserer Kinder täglich gut beenden.

Bärbel Gosert, Leitung der Ev. Kita am Markt

Bildnachweis/Bildquelle: OpenAI (Vibe, KI-Bildgenerierung), Redaktion Kirchenkreis Obere Nahe.