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Fortbildungen 2021 für pädagogische Mitarbeiter*innen in Kindertageseinrichtungen

Alles bleibt anders

Liebe Kolleg*innen, liebe Träger, liebe Leser*innen,

Alles bleibt anders

Eine solche ereignisreiche Zeit wie in den vergangenen Monaten haben wir alle so in unserem bisherigen (Berufs)-Leben noch nicht erlebt. Dem System Kindertagesstätten wurde und wird durch die Corona-Pandemie viel abverlangt. Die Sicherstellung der Betreuung der Kinder, den Kontakt  zu halten während der Schließzeiten, die Phase der Notgruppenzeit und die Umsetzung der Settings, sowie die Rückkehr in den Regelbetrieb hat Ihnen viel Engagement, Kreativität und Ideenvielfalt abverlangt. Es war schön zu sehen, welche guten Wege gefunden wurden. Vielleicht konnten wir Sie u.a. mit unseren Rundschreiben dabei unterstützen.

Auch Fortbildungen konnten zum Teil nicht wie geplant durchgeführt werden. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, bei fast allen Veranstaltungen Alternativen zu finden und anzubieten. Die Rückmeldungen, die wir dazu erhalten haben, waren überwiegend positiv. Aber auch kritische Anmerkungen haben uns dabei geholfen, das ein oder andere zu überdenken. Gerade das Format der Online- Fortbildung war gewöhnungsbedürftig, ist aber mit Blick auf die momentane Situation und auch zukünftig sicherlich eine Methode, auf die wir uns verstärkt einstellen sollten.

Im Wissen darum, dass Fortbildungen auch von „echten“ Kontakten leben, haben wir bei der Planung darauf geachtet, dass die meisten Fortbildungen und Arbeitskreise sowohl in Präsenz als auch der Pandemie angepassten alternativen Formaten stattfinden können. Inhaltlich orientieren sich unsere Angebote an bewährten und für uns wichtige Themen, sowie an Anfragen aus der Praxis.

Bitte beachten Sie nachfolgend die Seite Allgemeine Hinweise. Da wir für unsere Veranstaltungen ab dem 2. Halbjahr keine Landeszuschüsse mehr erhalten, mussten wir die jeweiligen Teilnahmegebühren erhöhen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen

Sabine Dalheimer-Mayer, Sabrina Müller, Michaela Nolde

 

Kinder, die uns im Alltag fordern und herausfordern

ein prozessorientiertes Coaching zur Entlastung im Alltag

In der praktischen Arbeit in einer Kita kommt es immer wieder vor, dass einzelne Kinder mich herausfordern oder für mich und die Einrichtung als schwierig erlebt werden. Die Folge ist, dass sie viel Aufmerksamkeit und Energie binden und diese anderen Kindern verloren geht. Die Effektivität und Zufriedenheit mit der Arbeit sinken.

In einer fortlaufenden Beratungsgruppe "prozessorientiertes Coaching" werden wir anhand von Fallbeispielen gemeinsam einen Blick auf „schwierige Kinder" werfen. Ebenso werden wir schwierige Situationen, in denen sich Kinder anders verhalten als wir es uns wünschen, in den Blick nehmen.

Dabei werden uns die Frage begleiten, wie kann ich mit meinen Ressourcen im Kita-Alltag handlungsfähig bleiben? Wie kann ich gute Lösungen für alle Beteiligten finden und auch in anderen Situationen nutzen.

Der Schwerpunkt, der über das Jahr verteilten Termine liegt auf der Bearbeitung von aktuellen Beratungsanliegen aus der Praxis. Begleitend werden theoretische Impulse zum besseren Verstehen der Situation eingebracht.

Ziele:

  • Situationen des Berufsalltages beraten
  • berufliche Handlungskompetenz erweitern
  • beispielhaft anstrengende und belastende pädagogische Situationen entschärfen
  • eigene Verführbarkeiten erkennen lernen
  • den systemischen Blick auf das Kind erweitern
  • Mit Freude und Gelassenheit herausfordernden Kindern beistehen
  • Ressourcen erkennen und nutzen
  • durch die kontinuierliche Begleitung eigene Lösungsideen in ihrer Alltagstauglichkeit reflektieren
  • Entlastung im Alltag und höhere Arbeitszufriedenheit entwickeln
  • schwierige Situationen zeitnah reflektieren und beraten
  • Energiefresser frühzeitig erkennen und lösungsorientiert entgegenzuwirken

Referenten:      

Carola Caesar Diplom-Psychologin, Erzieherin, TZI-Diplomierte, systemische Familientherapeutin

Rüdiger Hötger Diplom-Pädagoge, Supervisor, TZI - Diplomiert, insoweit erfahrene Fachkraft-Kinderschutz

 

Tagungsort: 55743 Idar-Oberstein oder Zoomkonferenz

Termine:

  • 26.01.2021 9:00-16:00 Uhr
  • 27.01.2021 9:00-16:00 Uhr
  • 13.04.2021 9:00-16:00 Uhr

Kosten: 200,-€  (240,-€)

 

 

 

 

 

 

 

 

Reflexionstage für Leitungskräfte in Tageseinrichtungen für Kinder

Ein Fortbildungsangebot für Leiter*innen und stellvertretende Leiter*innen

Die Anforderungen für Leitungskräfte in Tageseinrichtungen für Kinder werden zunehmend höher, vielfältiger und anspruchsvoller. In der Hektik des Arbeitsalltages bleibt oft wenig Zeit, die Aufgaben und auftretenden Probleme zu reflektieren.

Die Reflexionstage bieten die Gelegenheit, in einer kleinen Gruppe alltägliche und besondere Situationen im beruflichen Alltag zu reflektieren und zu besprechen. Dabei werden insbesondere die Leitungsrolle und die damit verbundenen Aufgaben in dem Viereck "Mitarbeiterinnen - Eltern - Leiterin - Träger" im Blickpunkt stehen.

Ziele der Supervision können sein:

  • · Ihre Berufsrolle zu überdenken und weiter zu entwickeln,
  • · eine Effektivierung Ihrer Führungsaufgaben zu erreichen,
  • · Strategien zur Verbesserung der Kommunikation in Ihrer Einrichtung zu entwickeln,
  • · die Zusammenarbeit zwischen Leitung und Stellvertretung zu verbessern,
  • · Handlungsperspektiven in schwierigen Situationen zu erarbeiten.

Letztlich unterstützen Sie die Reflexionstage darin, den eigenen Standort als Leitungskraft zu stärken und das eigene Profil zu schärfen. Durch die Arbeit in der Gruppe ist darüber hinaus die Gelegenheit gegeben, sich mit Kolleg*innen auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben und die Erfahrungen anderer zu nutzen.

Referent:               Lothar Reuter, Dipl.-Sozialarbeiter, Supervisor, Organisationsberater           (DGSv)

Ort:                          55765 Birkenfeld

Termine:               

  • 01.02.2021            
  • 16.03.2021            
  • 21.04.2021                                  
  • 17.06.2021
  • 06.09.2021
  • 26.10.2021

jeweils von 9:00 -16:00 Uhr

Kosten: 420,-€  (500,-€)

 

"Sprache und Identitätsentwicklung“

mit Blick auf die Diskriminierungsform Adultismus

Worte haben im Zusammenleben von Menschen eine besondere Wichtigkeit und Wirkmächtigkeit: Worte können „Balsam für die Seele“ sein. Ebenso können Worte aber auch „im Herzen weh“ tun. Sie können jemanden bestärken und einladen oder brüskieren und ausschließen.                                                      

Sprache ist ein entscheidendes Mittel, um Inklusion zu realisieren oder Exklusion bzw. Ausgrenzung aufrecht zu erhalten.

Die Diskriminierungsform Adultismus kennen wir in diesem Zusammenhang alle. Denn in den sprachlichen Interaktionen zwischen Kindern und Erwachsenen bestehen Hierarchien und Machtverhältnisse, wie sie ebenso in der Gesellschaft zu finden sind. Dabei gehen beim Adultismus Erwachsene oft davon aus, dass sie aufgrund ihres Alters grundsätzlich erfahrener, intelligenter, kompetenter, schlicht „besser“ als Kinder sind. So erleben Kinder Diskriminierungen aufgrund ihres angeblich „zu jungen“ Alters. Diese Diskriminierungen und Machtverhältnisse zeigen sich bereits durch das Fehlen von Mitbestimmungsmöglichkeiten im Alltag, etwa wenn es um Grundbedürfnisse der Kinder wie essen, trinken und schlafen geht. Erwachsene handeln dabei, bewusst oder unbewusst, machtvoll und treffen (grundlegende) Entscheidungen für statt mit den Kindern. Den Kindern wird damit eine eigene Handlungsmacht abgesprochen. Weil Kinder sehr auf Erwachsene angewiesen und oft eindeutig die Schwächeren in diesem Verhältnis sind, kann es leicht passieren, dass Erwachsene unbewusst ihre Überlegenheit ausspielen.

An dem Fortbildungstag wollen wir gemeinsam mit Ihnen diese Themen, die eng miteinander verbunden sind, genauer in den Blick nehmen und Ihnen auch Methoden und Ideen an die Hand geben, mit denen Sie in Ihren Einrichtungen daran weiterarbeiten können.

Referentinnen:   Sabrina Müller, Fachberaterin

                              Michaela Nolde, Fachberaterin

Ort:                          55743 Idar-Oberstein oder Zoomkonferenz

Termin:                  24.02.2021, 9:00 -16:00 Uhr

Kosten:                  40,-€  (50,-€)

 

 

 

Mit dem neuen KiTaG, dass zum 01.07.2020 in Kraft tritt, wird die Funktion der/des Sprachbeauftragten verfestigt. Er/Sie begleitet das Thema Sprache in der Einrichtung und ist – gemeinsam mit der Leitungskraft – verantwortliche Ansprechperson für das Thema Sprache. Die Sprachbeauftragten der Einrichtungen sollen die Qualifizierungsreihe „Mit Kindern im Gespräch“ absolviert haben. Qualifizierte Fachkräfte nach dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ haben vom Land Rheinland-Pfalz eine Äquivalenzbescheinigung bekommen. Sie dürfen ebenfalls als Sprachbeauftragte für die Kita arbeiten. Mit dem neuen         KiTaG wird verdeutlicht, dass die sprachliche Bildung aus dem Team heraus erfolgt.

Alle päd. Fachkräfte tragen eine große Verantwortung für die alltagsintegrierte sprachliche Bildung von allen Kindern. Deshalb ist es das Ziel, dass möglichst viele Erzieher*innen die Qualifizierungsreihe „Mit Kindern im Gespräch“ durchlaufen.

Die Qualifizierung erfolgt nach dem weiterentwickelten Rahmencurriculum des Landes zur sprachlichen Bildung in Kitas „Mit Kindern im Gespräch - Strategien zur sprachlichen        Bil­dung von Kindern in Kindertageseinrichtungen“. Der Fokus liegt auf der Interaktion als Motor menschlicher Entwicklung und auf dem systematischen Einsatz von Sprachförderstrategien in Schlüsselsituationen des Alltags.

Das Konzept unterstützt die Fachkräfte dabei, systematisch ihre Sprachförderkompetenz aus­zubauen. Es geht vorrangig um Gespräche, in denen die Erfahrungen, Meinungen und Gedan­kengänge der Kinder Raum bekommen. Solche wertschätzenden Gespräche ermöglichen den Kindern, sich häufiger und intensiver zu beteiligen und damit ihre Sprachkompetenz auszu­bauen. Den Fachkräften geben sie Einblick in den Spracherwerbsprozess des jeweiligen Kindes und Anknüpfungsmöglichkeiten für entwicklungsgerechte Anregungen.

Kernelement der Qualifizierungsreihe sind Filmaufnahmen der Interaktion zwischen Fachkraft und Kind. Zwischen allen Modulen gibt es eine Praxisaufgabe. Insgesamt müssen alle Teilnehmer*innen 8 Praxisaufgaben erledigen. Es handelt sich dabei um 4 schriftliche Aufgaben und 4 Filmaufnahmen. Im jeweiligen Folgemodul werden diese Praxisaufgaben zur Festigung der erarbeiteten Sprachförderstrategien in Kleingruppen reflektiert.

Alle Praxisaufgaben sind für alle Teilnehmer*innen verpflichtend!

Die Fortbildungsreihe schließt mit einem Zertifikat ab.

 

Ein Fehltag (wegen Erkrankung) kann in alternativer Form nachgearbeitet werden. Bei weiteren Fehltagen müssen die jeweiligen Module zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. In diesem Fall können wir erst nach dem entsprechenden Nachweis ein Zertifikat ausstellen.

 

Informationen zur Qualifizierung finden Sie auch auf der entsprechenden Homepage des Bildungsministeriums:

https://kita.rlp.de/de/themen/sprachbildung/qualifizierung-von-sprachfoerderkraeften/    

Hinweis: Die Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. In Absprache ist für qualifizierte Sprachförderkräfte „Sprache, Schlüssel zur Welt“ die Teilnahme nur an den ersten 3 Strategiemodulen möglich.

 

Inhalte:

 Modul 1: Frage- und Modellierungsstrategien

 Modul 2: Strategien zur Konzeptentwicklung

 Modul 3: Rückmeldestrategien

 Modul 4: Lesesituationen

 Modul 5: Routinesituationen

 Modul 6: Gezielte Aktivitäten

 Modul 7: Rollenspiele

 Modul 8: Spontane Sprechanlässe

 Modul 9: Markt & Möglichkeiten

Referentinnen:    Sabrina Müller, Michaela  Nolde,

                                 Fachberaterinnen, Multiplikatorinnen im

                                 Landesprogramm „Mit Kindern im Gespräch“

 

Ort:                          55743 Idar-Oberstein oder Zoom-Videokonferenz

 

Termine:               

  • 24.03.2021           
  • 05.05.2021           
  • 16.06.2021
  • 14.07.2021
  • 08.09.2021
  • 06.10.2021
  • 17.11.2021
  • 12.01.2022
  • 02.02.2022

jeweils in der Zeit von 9:00 - 16:00 Uhr

Kosten: 350,-€ (450,-€)

 

 

Immer wieder kommt es im Kita-Alltag mit Eltern zu anspruchsvollen Gesprächen, die uns fordern und herausfordern. Diese gilt es wertschätzend und souverän zum Wohle des Kindes zu meistern, denn Kinder mit ihren feinen Antennen nehmen die Missstimmungen zwischen Eltern und Kindergarten-Team wahr und geraten in eine schwierige Situation.

Sie erleben einen Loyalitätskonflikt, den sie nicht lösen können. Für eine gesunde kindliche Entwicklung ist es unabdingbar mit den Eltern gemeinsam die Erziehung ihrer Kinder zu gestalten. Dabei kann es zu schwierigen Gesprächssituationen kommen, die trotz guter Vorsätze nicht gelingen wollen.

In dieser zweitätigen Fortbildung werden wir herausfordernde Gespräche mit den Eltern betrachten, Praxisbeispiele reflektieren und mit theoretischem Wissen verknüpfen. Anstehende Gespräche können geplant und vorbereitet werden. Es besteht die Möglichkeit, sein persönliches Rüstzeug weiter auszustatten, um auch spontane Gesprächssituationen oder schwierige Tür- und Angelgespräche zum Wohle der Kinder sicher zu meistern.

Referentin:          Carola Caesar Diplom-Psychologin, Erzieherin, TZI-Diplomierte, systemische Familientherapeutin

Ort:                          55765 Birkenfeld oder Zoomkonferenz

Termine:                03. und 04.05.2021, jeweils von 9:00-16:00 Uhr

Kosten: 100,-€ (120,-€)

 

Einführung in die Offene Arbeit

Fortbildung für einen kindzentrierten pädagogischen Ansatz in der Offenen Arbeit

Offene Arbeit ist eine Pädagogik des Innehaltens und der Achtsamkeit. Es bedeutet für Fachkräfte der Pädagogik die Kinder da abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen und ihre Interessen und Stärken zu erkennen und aufzunehmen. Kinder möchten das tun, was sie können und was ihr Interesse weckt. Dazu brauchen sie präsente Begleiter, die ihnen Raum und Zeit zur Entfaltung geben.

Der Alltag in einem offenen Haus bedeutet für die Kinder die Freiheit zu genießen über ihren Spielort, ihre Tätigkeit und deren Zeitraum, die Auswahl der Spiel- und Lernpartner und auch die Bezugspersonen selbst entscheiden zu dürfen und dabei auf Erwachsene zu treffen, die achtsam und feinfühlig sind für ihre Interessen und Bedürfnisse.

Das Loslösen von Gruppenstrukturen und planbarer Arbeit stellt Fachkräfte vor Herausforderungen und wirft allerlei Fragen auf:

  • „Wie können wir alle Kinder im Blick behalten?“
  •  „Was, wenn ein Kind niemals ins Bastelzimmer möchte?“
  •  „Man muss doch auch mal etwas tun, wozu man keine Lust hat, oder nicht?“

In dieser Fortbildung findet eine Auseinandersetzung mit genau diesen Fragen und noch weiteren wichtigen Themen zur Offenen Arbeit statt.

Beide Referentinnen sind Fachkräfte für die Offene Arbeit und frühe Bildungsbegleitung.

Referentin:          Silke Fritsch, Erzieherin

                              Carina Gehres, Erzieherin, Studentin der sozialen Arbeit         

Ort:                          55743 Idar-Oberstein oder Zoomkonferenz

Termine:                08. und 09.06.2021,  jeweils von 9:00-16:00 Uhr

Kosten: 100,-€ (120,-€)

 

„Wenn dich ein Kind nach Gott fragt….“

Mit Kindern Religion entdecken und gestalten

Mit den Bildungsgrundsätzen für den Elementarbereich stellt sich ganz klar heraus; Religiöse und ethische Bildung sind für alle Kindertagesstätten wichtig. Beides gehört zu einem umfassenden, ganzheitlichen Bildungsverständnis dazu.

Wichtig ist mit den Kindern über „Gott und die Welt“ ins Gespräch zu kommen und religiöse Erziehung lebendig werden zu lassen. Sich mit den Kindern auf Entdeckungsreise zu begeben, sie in ihrem Glauben zu begleiten, sie wertzuschätzen und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.

Neben einer praxisorientierten Einführung werden Sie mit einer reichhaltigen, methodischen Palette, sowie Aktionen und Projekten vertraut gemacht und die Dimensionen religiöser Bildung aus dem Buch „Hoffnung Leben“ werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

Folgende Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt der Fortbildung:

· Was nehmen Sie von dem wahr, was die Kinder an Religion (Religiosität bzw. religiösen Erfahrungen) in den Kindergarten mitbringen und wie kommen Sie darüber ins Gespräch?

· Biblische Geschichten im Alltag der Kindertagesstätte – sie entdecken und für den Kita-Alltag lebendig und kreativ gestalten.

Referentin:         Brigitte Girschewski, Moderatorin für religiöse Bildung von Jungen und Mädchen, Fachkoordinatorin "Hoffnung Leben"        

Ort:                         55741 Idar-Oberstein

Termine: 23.09.2021, 9:00 -16:00 Uhr

Kosten: 50,-€ (60,-€)

FeBE anerkannt

 

Was gibt es für einen sinnvolleren Beruf, als Kinder seelisch, geistig und körperlich zu fördern und sie über einen bestimmten Zeitraum fürsorglich zu begleiten? Wie jeder Beruf seine angenehmen Seiten hat, so gibt es aber auch unangenehme, mit denen wir uns befassen und auseinandersetzen müssen.

Kindertagesstätten sind von ihrem Auftrag her dem Schutz und dem Wohle von Kindern verpflichtet. Erzieherinnen wissen, welche Bedürfnisse Kinder haben, sie wissen, was den Kindern guttut, was sie seelisch und körperlich stabil macht.

Sie erkennen aber auch, wenn Kinder ihren Schutz verlieren und sie in Gefährdungen kommen. Letztere gilt es einzuschätzen, um dann zielgerichtet zum Wohle der Kinder handeln zu können.

Unser Kurstag wird sich daher mit den fünf Arten der Kindeswohlgefährdung befassen und mit den Konsequenzen, die wir als Pädagog*innen daraus ziehen.

Grundlage diesbezüglicher pädagogischer Handlungen und Interventionen ist der § 8a des SGB VIII (Sozialgesetzbuch VIII), der das Vorgehen bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung regelt.

Der Kurstag setzt sich mit folgen Inhalten auseinander:

· Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung aus pädagogischer und juristischer Sicht

· Wie erkenne ich eine Kindeswohlgefährdung und wie schätze ich die Gefährdung für das Kind ein?

· Was steht im § 8a SGB VIII und was heißt das konkret für meine Arbeit als Erzieherin?

Referent:              Günther Meder, Dipl. Pädagoge          

Tagungsort:      55743 Idar-Oberstein

Termine:              05.10.2021, 9:00 -16:00 Uhr                     

Kosten:                 55.-€ (65,-€)

 

Ausbildungsort Kindertagesstätte“

Qualifikation für die Praxisanleitung 2021

Die Grundsätze zur Förderung von Kindern in Kindertagesstätten sind in § 22 SGB VIII verankert. So soll in Kindertageseinrichtungen, in denen sich Kinder für einen Teil des Tages oder ganztags aufhalten, deren Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gefördert werden. Diese Aufgabe umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung. Die entsprechenden Angebote sollen sich hierbei pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientieren.

Um diese Aufgabe qualifiziert übernehmen zu können, ist in Rheinland-Pfalz durch die sogenannte Fachkräftevereinbarung geregelt, dass nur Fachkräfte in Kindertagesstätten eingestellt werden sollen. Die Ausbildung dieser sozialpädagogischen Fachkräfte erfolgt in entsprechenden Fachschulen. Dabei ist die fachtheoretische Ausbildung mit einer fachpraktischen Ausbildung verknüpft. Ein Element der fachpraktischen Ausbildung ist das Berufspraktikum zur Erlangung der staatlichen Anerkennung als Erzieher*in oder Kinderpfleger*in.

Kindertagesstätten nehmen mit der fachpraktischen Ausbildung zukünftiger sozialpädagogischer Fachkräfte eine ganz besondere Verantwortung wahr. Zu diesem verantwortlichen Umgang als ausbildende Institution gehört eine qualifizierte Anleitung der sozialpädagogischen Praktikantinnen/Praktikanten, die aus den unterschiedlichen Ausbildungsgängen und zu unterschiedlichen Stadien der Ausbildung in die Kindertagesstätten kommen. 

Durch die novellierte Fachschulverordnung für in modularer Organisation geführte Bildungsgänge im Fachbereich Sozialwesen vom 2. Februar 2005 wurde festgelegt, dass zur Anleitung der Berufspraktikantin/des Berufspraktikanten mindestens ein/e staatlich anerkannte/r Erzieher/in mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung und der Fähigkeit zur Praxisanleitung, die durch eine berufspädagogische Fortbildung nachzuweisen ist, mit der Ausbildungsanleitung beauftragt werden muss (§ 9 der Fachschulverordnung).

Dieser Qualifizierungsaspekt der Praxisanleitung wurde konkretisiert durch eine trägerübergreifende Rahmenvereinbarung, die zwischen Vertretungen der katholischen Bistümer, der evangelischen Landeskirchen, der LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtpflege sowie der kommunalen Spitzenverbände und dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend abgeschlossen wurde. Die Rahmenvereinbarung enthält die rheinland-pfälzischen Standards in Bezug auf Praxisanleitung. Die Inhalte, die in dieser Vereinbarung aufgenommen wurden, bilden die Grundlage für eine trägerspezifische Ausgestaltung.

1. Modul: Auf den Anfang kommt es an – Strukturierung des Anleitungsprozesses

2. Modul: Wer viel redet, muss gut zuhören - Gespräche führen in der Praxisanleitung

3. Modul: Wer ’A’ sagt, muss auch ’B’ sagen -Zeugnisse und Beurteilungen

4. Modul: Mit Blick zurück nach vorn  - Gestaltung des Abschieds, Auswertung der Fortbildung

Referentinnen:    Sabine Dalheimer-Mayer, Fachberaterin, Leiterin des Kindergartenreferates Kirchenkreis Obere Nahe

                               Marina Freund, Fachberaterin, Leiterin des Kindergartenreferates Kirchenkreis Koblenz

 

Ort: 56179 Vallendar

Termine:

  • 1. Modul 18./19.03.2021
  • 2. Modul 20./21.05.2021
  • 3. Modul 16./17.09.2021
  • 4. Modul 25./26.11.2021

Kosten: 450,-€ FeBE anerkannt

 

Anmeldungen an:

Referat Kindertagesstätten Kirchenkreis Koblenz

Mainzer Str. 81, 56075 Koblenz

Tel. 0261-9116138, kitareferat(at)kirchenkreis-koblenz.de

 

Sie sind alle in irgendeiner Form in das QM System ihrer Kita eingebunden. Entweder als Leitung und QB oder durch das Mitwirken innerhalb der Kita und der damit verbunden ständigen Weiterentwicklung innerhalb der Kindertagesstätte.

Es gibt aber auch Mitarbeitende, die nicht von Anfang an in den Qualitätsmanagementprozess der Kita eingebunden waren und sich gerne grundlegend informieren wollen.

In dieser Fortbildung soll es u.a.um folgende Aspekte gehen:

  •  Aufbau unseres QM -Systems
  • Worauf basieren unsere Standards?
  • Wie ist die Struktur dieses fünf Kirchenkreise umfassenden Prozesses angelegt?
  • Welche technischen Unterstützungen gibt es für die Kitas?
  • Welche Aufgaben haben die Kitas zwischen den Gütesiegelaudits?
  • Fragen aus der Praxis

Referentinnen:   Sabine Dalheimer-Mayer, Fachberaterin, Leiterin des Kindergartenreferates Obere Nahe

                              Kerstin Schneider, Geschäftsführerin VEKIO, interne Auditorin, Mitglied der Steuerungsgruppe

Ort:                        55743 Idar-Oberstein oder Zoomkonferenz

Termin: 23.03.2021, 14.00 -16.30 Uhr

Kosten: kostenfrei

 

Anmeldung

Anmeldungen müssen schriftlich erfolgen und gelten als verbindlich. Eine schriftliche Bestätigung erhalten Sie so früh wie möglich. Wenn der Kurs bereits belegt ist, erhalten Sie eine Absage bzw. einen Platz auf der Warteliste.

Bitte benutzen Sie ausschließlich das Anmeldeformulare, das zum Download auf dieser Seite rechts zur Verfügung steht.

Anmeldeschluss für alle Fortbildungen ist der 28.02.2021.

Nach dieser Frist bestätigen wir Ihnen den Fortbildungsplatz per Email.

 

Bezahlung

Die schriftliche Zusage zur Teilnahme erfolgt mindestens zwei Wochen vor Beginn der Fortbildung mit ausgewiesener Teilnahmegebühr. Diese dient als Rechnung und ist nach Erhalt umgehend zu überweisen oder über den jeweiligen Träger zu veranlassen.

Teilnehmer*innen aus Einrichtungen, die nicht von uns betreut werden, zahlen den ausgewiesenen Betrag in der (Klammer).

 

Abmeldung

Nach der schriftlichen Zusage ist eine Erstattung der Teilnahmegebühr bei Nichtteilnahme nicht mehr möglich.

 

Absage

Sollte eine Fortbildung aus wichtigen Gründen abgesagt werden müssen, werden die Teilnehmer so schnell wie möglich benachrichtigt. Bereits erfolgte Zahlungen werden zurückerstattet.

 

Nachweis

Am Ende der Veranstaltung erhalten die Teilnehmer*innen eine Teilnahmebescheinigung.

 

Zoom-Veranstaltungen

Aufgrund der derzeitigen Lage finden einige Fortbildungen u. U. alternativ als Zoom-Veranstaltungen statt. Uhrzeiten und Rahmenbedingungen können variieren. Informationen hierzu erfolgen rechtzeitig.

 

 

Kooperationen

Für einige Fortbildungen im 1. Hj. wurden im Zuge von Kita!Plus durch das „Landesprogramm zur Qualifizierung und Prozessbegleitung von Fachkräften und Teams in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz“ Landeszuschüsse beantragt.

 

Datenschutz

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten zur Anmeldung, Durchführung sowie zur Auswertung der durch uns durchgeführten Fortbildungen und Arbeitskreise. Die o.g. Daten sind erforderlich, um diese durchzuführen. Grundlage der Datenverarbeitung ist unser berechtigtes Interesse gemäß § 6 Nr.3 DSG-EKD. Ihre Daten werden elektronisch zu o.g. Zwecken verarbeitet.

Um die Fortbildung oder den Arbeitskreis vorbereiten zu können, erhalten die Referenten Name, Einrichtung und Ort der Teilnehmer. Eine darüber hinaus gehende Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre Einwilligung (Art. 6 Nr.2 DSG-EKD) in weitere Verarbeitungszwecke zu erteilen. Diese Einwilligung erfolgt freiwillig, setzt jedoch eine Anmeldung nur mit dem Anmeldeformular in diesem Heft voraus!

 

Kontakt

Kontakt

Kindergartenreferat des Kirchenkreises Obere Nahe
Hauptstraße 189
55743 Idar-Oberstein

Mailkontakt

Tel.: 06781 - 407 92, Fax: 407 96

Ihre Ansprechpartnerinnen

Sabine Dalheimer-Mayer
Mailkontakt
Tel.: 06781-40793
Hauptstraße 189
55743 Idar-Oberstein
Sabrina Müller
Mailkontakt
Tel.: 06781-40794
Hauptstraße 189
55743 Idar-Oberstein
Michaela Nolde
Mailkontakt
Tel.: 06781-40795
Hauptstraße 189
55743 Idar-Oberstein