Organisiert wurde die Veranstaltung von Simone Berg vom Kindergartenreferat gemeinsam mit den erfahrenen Referierenden Jessica Stoll und Christoph Nilges, die beide die Arbeitskreise Waldpädagogik leiten, sowie Anika Gebel vom Nationalpark Hunsrück-Hochwald.
Insgesamt 35 pädagogische Fachkräfte aus der Region nahmen an dem praxisorientierten Fortbildungstag teil, der mit vier lebendigen Workshops am Vor- und Nachmittag ein abwechslungsreiches Programm bot:
- Workshop 1: Hexenwissen – Wildkräuterspaziergang mit Beate Thome, die mit viel Fachwissen und Begeisterung heimische Kräuter und ihre Verwendung näherbrachte.
- Workshop 2: Erste-Hilfe-Outdoor-Workshop mit Herrn Sellmann vom DRK Kreisverband Birkenfeld e.V., der praxisnah und sehr lebendig auf Notfälle im Gelände vorbereitete.
- Workshop 3: Wildnispädagogische Wanderung mit Rangerin Verena Sauerbrei vom Nationalpark, die eindrucksvoll zeigte, wie Naturerfahrung zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen kann.
- Workshop 4: Knotenpunkte und Orientierung mit Philip Matern von der Wildniswerkstatt Fuchsbau, der mit Karte, Kompass und Seiltechnik praktische Fähigkeiten vermittelte.
Die Workshops fanden rund um das Hunsrückhaus statt und boten den Teilnehmenden nicht nur fachlichen Input, sondern auch intensive Naturerfahrungen. Die engagierten Referierenden, die sichtlich für ihre Themen brannten, sorgten für eine motivierende Atmosphäre. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv: Viele nahmen konkrete Ideen für die Praxis in der Kita mit und äußerten den Wunsch nach einer baldigen Fortsetzung.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Begeisterung und Fachwissen hier zusammenkamen“, resümierte Simone Berg. Auch die Referierenden zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf des Tages und betonten die Bedeutung solcher Formate für die Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung im Einklang mit der Natur.
Der Fachtag bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für die kommenden Arbeitskreise und weckte bereits Vorfreude auf eine Neuauflage in zwei Jahren.




