Einmal im Jahr bleiben alle acht Kindertagesstätten der Gemeinde geschlossen, um den pädagogischen Fachkräften Zeit für Fortbildung, Austausch und neue Impulse zu geben.
Fachberaterin Sabine Dalheimer-Mayer würdigte den Fachtag als „inspirierend, stärkend und verbindend“. Auch Bürgermeister Besiri betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Kindertagesstätten als „Kernkompetenz der Daseinsvorsorge“ und sicherte den Einrichtungen seine volle Unterstützung zu.
Den zentralen Impulsvortrag hielten Bettina Kunzmann, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, und Dr. Edith Waldeck, Kinderärztin. Sie gaben praxisnahe Einblicke in die Entwicklungs- und Lernaufgaben der frühen Kindheit. Die Botschaft war klar: Kinder lernen nicht durch Worte, sondern durch das, was wir ihnen vorleben. Dabei kommt beiden Elternteilen eine wichtige und prägende Rolle zu. Austausch und Reflexion sind daher für alle unverzichtbar, die Verantwortung für die Entwicklung von Kindern tragen.
Am Nachmittag erwartete die Fachkräfte ein breites Spektrum an Workshops – von Ergotherapie und Logopädie über Fetales Alkoholsyndrom und Autismus-Spektrum bis hin zu praxisnahen Themen aus dem Kita-Alltag. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Ausklang im Plenum.
Der Fachtag wurde von den Kindertagesstätten, den Kirfam-Fachkräften und der Fachberatung des Kirchenkreises Obere Nahe vorbereitet. Der Termin für den nächsten Fachtag im Jahr 2026 steht bereits fest.
