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Superintendentin im Amt bestätigt

Jutta Walber bleibt für weitere acht Jahre Superintendentin des Kirchenkreises Obere Nahe. Am zweiten Tag der Herbstsynode wählten die Synodalen mehrere Ämter neu.

Idar-Oberstein. Jutta Walber ist für weitere acht Jahre als Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Obere Nahe wiedergewählt worden. In der als Online-Konferenz abgehaltenen Herbsttagung der Kreissynode stimmten 48 für die Obersteiner Pfarrerin, 17 enthielten sich. Neuer Assessor wird Pfarrer Arndt Fastenrath (Kirchengemeinde Idarbachtal). Der 59-jährige wurde mit 64 Ja-Stimmen (3 Enthaltungen) gewählt und tritt die Nachfolge von Pfarrer Klaus Köhler an, der den Kirchenkreis in Richtung Völklingen verlassen hat. Seit 1992 war Fastenrath Pfarrer in den Kirchengemeinden Idar und Kirschweiler. Seit der Fusion von Idar und Kirschweiler zur Kirchengemeinde Idarbachtal zum 1. Januar 2020 gehört er zum Pfarrteam dieser Gemeinde. Der Offenbacher Pfarrer Johannes Hülser wird künftig die Position des 1. Skriba in der Leitung des Kirchenkreises einnehmen (64 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen). Er tritt die Nachfolge von Pfarrer Manfred Keip (Bosen, Sötern, Nohfelden) an, der kurzfristig seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Die bisherige Position Hülsers als zweiter stellvertretender Skriba muss zu einem späteren Zeitpunkt besetzt werden.

Nicht-theologische Mitglieder des neuen Kreissynodalvorstands (KSV) sind: Regina Rau (Niederbrombach) als 1. Synodalälteste, Stellvertreter ist André Bender (Oberstein). Die zweite Synodalälteste wird erst in vier Jahren gewählt, hier musste jedoch ein Stellvertreter für Dr. Christine Großmann (Birkenfeld) nachgewählt werden: Die Wahl der Synodalen fiel auf Michael Kloos (Fischbach - Kirn-Sulzbach). Zum 3. Synodalältesten wurde  Reiner Weis  (Weierbach-Sien) gewählt, sein Stellvertretender ist Markus Gisch (Wolfersweiler). Als 4. nicht-theologisches Mitglied sitzt Wolfgang Veeck (Idarbachtal) im KSV. Seine Stellvertretung übernimmt Else Cherdron aus Medard (Medard-Wiesweiler).

Gegenkandidaten gab es in keinem der Wahlgänge. Für alle Kandidaten gab es jedoch deutliche Mehrheiten.