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Herbstsynode des Kirchenkreises findet als Videokonferenz statt

Mit einer gut gefüllten Tagesordnung startet heute Abend die Herbstsynode des Kirchenkreises Obere Nahe. Auf dem Programm: Etatplanungen, Wahlen und Pfarrstellenplanung 2030.

Idar-Oberstein. Nach der konstituierenden Sitzung der Kreissynode Ende August hält der Kirchenkreis Obere Nahe auch seine Synodaltagung im Herbst in Form einer reinen Video-Konferenz ab. Angesichts einer umfassenden Tagesordnung mit Wahlen sind dafür drei Sitzungstage anberaumt: Am 13. und 14. November sowie am 5. Dezember. Den Auftakt bildet am Freitag, 13. November, um 17 Uhr eine Online-Andacht mit Pfarrer Günther Wild (Region Oberstein). Anstatt der traditionellen Kollekte zum Synodalgottesdienst werden Synodale und Gäste um eine Spende an das Diakonische Werk gebeten. Die Gelder werden eingesetzt, um die sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Infos und Hintergründe zur Spende gibt es unter www.diakonisches-werk.obere-nahe.de beim Diakonischen Werk Obere Nahe.

Auf der Tagesordnung am Freitag stehen der Bericht von Superintendentin Jutta Walber, Aussprachen über Gemeinde- und Synodalberichte sowie Haushaltsfeststellungen für den Kirchenkreis und das Diakonischen Werk im Jahr 2021. Mit einer Andacht von Pfarrerin Tanja Bodewig (Weierbach-Sien) beginnt der zweite Verhandlungstag am Samstag, 14. November. Auf der Tagesordnung steht das Thema Wahlen. Turnusmäßig werden im Kreissynodalvorstand (KSV) alle vier Jahre die Hälfte der Mitglieder gewählt: in diesem Jahr Superintendent/Superintendentin, Scriba sowie die Hälfte der nicht-theologischen Mitglieder. Superintendentin Jutta Walber stellt sich für eine zweite Amtszeit zur Verfügung. Doch auch die Position des Stellvertreters muss neu gewählt werden, da der bisherige Assessor Klaus Köhler (ehemals Birkenfeld) den Kirchenkreis zum 1. November verlassen hat. Zwei turnusmäßige und zwei Nachwahlen gibt es auch bei den nicht-theologischen Mitgliedern. Darüber hinaus werden am Samstag sämtliche Ausschüsse und Synodalbeauftragungen neu besetzt.

Um Personalplanung dreht sich ein großer Teil der Tagesordnung am 5. Dezember. Als Gast begrüßt die Synode Christoph Pistorius, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er wird in seiner Ansprache einen Blick auf den Kirchenkreis werfen. Danach widmen sich die Synodalen der Pfarrstellenplanung 2030 und der Beratung über eine gemeinsame Personalplanung von Kirchengemeinden und Kirchenkreis. Auch die Entlastung der zwischen 2014 und 2018 an der Haushaltsführung Beteiligten soll am zweiten Adventswochenende beschlossen werden.

INFO

Zum Spendenaufruf an das Diakonische Werk geht es hier: www.diakonisches-werk.obere-nahe.de