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Einsatz für Geflüchtete bleibt zentrale christliche Aufgabe

Der Tag des Flüchtlings konnte in diesem Jahr in der Kirchengemeinde Idarbachtal aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht stattfinden. Dem Vorbereitungsteam ist eine Boschaft wichtig.

Idar-Oberstein. Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Vorsorgemaßnahmen konnte in diesem Jahr in der Kirchengemeinde Idarbachtal kein Gottesdienst zum Tag des Flüchtlings am 2. Oktober gestaltet werden. Für die Vorbereitungsgruppe bleibt der Einsatz für Geflüchtete trotzdem eine zentrale christliche Aufgabe um der Nächstenliebe willen.

Arndt Fastenrath, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Idarbachtal, Elisabeth Fillmann, stellvertretendes Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland, Mirjam Pellenz-Stürmer, Gemeindereferentin der katholischen Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach, und Del Penner, Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration und der Evangelischen Allianz in Idar-Oberstein, verweisen darauf, dass an vielen Stellen in der Bibel, etwa in bei der Übermittlung der zehn Gebote an Moses, der Auftrag Gottes zum Schutz der Fremden hervorgehoben wird. In der Erzählung Jesu von der Wiederkehr des Menschensohnes im Matthäusevangelium sagt er: „ich war ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen,“ denn „was ihr für eines dieser meiner geringsten Geschwister getan habt, habt ihr für mich getan.“ Das Team nimmt an, dass die meisten Menschen, die sich in die Lage Geflüchteter hineinversetzen, ob sie sich als christlich verstehen oder nicht, der Botschaft aus dem Lukasevangelium zustimmen würden: „Wie ihr wollt, dass euch die Leute tun, so sollt auch ihr ihnen tun.“

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