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Der Wochenspruch

 

 

KSV Saar-Ost

Amtseinführung am 30. Mai 2010 in St. Wendel

Am 30. Mai (Trinitatis) wurden in der Stadtkirche von St. Wendel die Mitglieder des ersten Kreissynodalvorstandes (KSV) des Kirchenkreises Saar-Ost vom Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, der zur Zeit auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland ist, in ihr Amt eingeführt. Zum Kirchenkreis Saar-Ost gehören die Gemeinden des früheren Kirchenkreises Ottweiler und die saarländischen Gemeinden des ehemaligen Kirchenkreises St. Wendel. Die rheinland-pfälzischen Gemeinden des Kirchenkreises St. Wendel gehören jetzt dem Kirchenkreis Obere Nahe an. Musikalisch war der Gottesdienst geprägt von Elementen aus "Die Schöpfung" von Joseph Haydn und modernen Beiträgen (Rammstein, Sportfreunde Siller), die ein beeindruckendes Spannungsverhältnis ergaben.

Aktualisiert (Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 10:45 Uhr)

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KSV am 9. Mai ins Amt eingeführt

Festgottesdienst in Birkenfeld

 

In einem musikalisch von der Kantorei und dem Jugendchor Obere Nahe unter Leitung von Kreiskantor Roland Lißmann und an der Orgel von Kantor Volker Schöpfer gestalteten Gottesdienst am Sonntag Rogate führte Vizepräses Petra Bosse-Huber den ersten Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Obere Nahe in sein Amt ein. Der Gottesdienst war geprägt von Gedanken zum Thema "Gebet", wie es der Wochenspruch aus Psalm 66 vorgibt: Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. So erinnerte auch Superintendent Edgar Schäfer in seiner Predigt zu 1 Timotheus 2 an die reiche Gebetstradition der Herrnhuter Brüdergemeine. Der Todestag ihres Begründers und Bischofs Nikolaus Ludwig Graf Zinzendorf jährte sich am 9. Mai zum 250. Mal. Im Hinblick auf die Aufforderung im Predigttext, auch für die Obrigkeit zu beten, hob Schäfer hervor, dass das christliche Gebet "zum Wohle aller Menschen" dienen solle. Das schließt die Obrigkeit mit ein, auch wenn es wie damals im römischen Reich eine heidnische sei; auch sie solle zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

In ihrer Ansprache erinnerte Vizepräses Bosse-Huber an die Bedeutung des Gebets für die christliche Gemeinde. Der neue Kreissynodalvorstand könne seine Arbeit nur segensreich leisten, wenn er vom Gebet der Gemeinde getragen sei. Sie verglich die Gebete der Christen mit einem Gebetsteppich, bei dem jedes Gebet einen Faden beitrage. Dieser Teppich schenke der Welt eine andere Gestalt.

 

Aktualisiert (Dienstag, den 03. August 2010 um 13:39 Uhr)

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