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06.03.2017 282 days

KonfiCup 2017 - Warum Oliver Groß sich als Sponsor dafür entschieden hat!


Oliver Groß, Geschäftsführer GSL Groß GmbH, Idar-Oberstein;

Sponsor des KonfiCups 2017 bei der Übergabe der Wandertrikots

Sie haben sich dazu entschieden den KonfiCup des Kirchenkreises Obere Nahe zu unterstützen, in diesem Jahr ermöglichen Sie als Sponsor die ersten Wandertrikots des KonfiCups. Warum haben Sie sich für unser Projekt entschieden?

Ich unterstützte die letzten Jahre schon immer Fußballturniere und spiele auch selber Fußball, daher liegt mir dieses Thema sehr am Herzen. Aus meiner Erfahrung heraus ist mir bekannt, dass es bei solchen tollen Veranstaltungen leider oft an Geldern fehlt, daher ist es mir ein persönliches Anliegen hier zu helfen. Als selbstständiger Unternehmer ist es mir aus Zeitgründen nicht immer möglich, mich im Kirchenkreis zu engagieren, so wie es meine Familie kann. Jeder tut eben was er kann und wenn ich als Sponsor helfen kann, tue ich das sehr gerne.

 

Was wissen Sie über den KonfiCup und was genau finden Sie daran interessant?

Der KonfiCup ist kein Standard-Fußballturnier, wie man es kennt. Ich finde es hier sehr interessant, dass im Vergleich zu standardisierten Fußballmeisterschaften eine Mädchenquote gibt.

Interessant sind auch die Regeln des Fair Play, diese könnte man meiner Meinung nach auch in den normalen Fußballsport übernehmen, denn dort kommen diese leider oft viel zu kurz, immerhin sollen der Sport und der Spaß daran im Vordergrund stehen.

 

Beim KonfiCup geht es unter anderem darum unterschiedliche Geschlechter gleichberechtigt zu behandeln, findet das wichtige Thema „Gleichberechtigung“ in Ihrem Unternehmen Anwendung und wenn ja, in welcher Form?

Beispielsweise schreiben wir unsere Stellenangebote immer geschlechterneutral aus, leider ist es in dem IT-Bereich, in welchem sich GSL Groß bewegt zum einen schwierig, geeignete Bewerber und Bewerberinnen mit ausreichend Erfahrung und zum anderen weibliche Bewerber zu finden.

Das Wort „IT“ schreckt wohl viel Damen ab, dabei ist die Branche sehr vielseitig und flexibel, man kann in Richtung Technik, aber auch in die kaufmännische Richtung gehen, auch ist es möglich, von Zuhause zu arbeiten. Die IT-Branche ist leider noch immer sehr männerlastig besetzt, über weibliche Bewerberinnen würde ich mich wirklich sehr freuen.

Neben einem Ausbildungsplatz zum/zur Fachinformatiker/in und einem zur/zum IT-Systemkauffrau/-mann biete ich in diesem Jahr zum ersten Mal einen Ausbildungsplatz für eine/n Bürokauffrau/-mann an. Für den Ausbildungsplatz der/des Bürokauffrau/-mannes habe auch einige Damen unter den Bewerbern, worüber ich mich wirklich sehr freue. Die Bewerbersuche für die drei ausgeschriebenen Stellen ist noch nicht abgeschlossen und eine Bewerbung ist immer noch möglich. Über engagierte, teamfähige und kontaktfreudige Bewerberinnen und Bewerber würde ich mich sehr freuen.

 

Sie spielen Fußball beim SC 07 Idar-Oberstein und sind vor Kurzem mit der AH Mannschaft Hallenkreismeister geworden. Haben Sie als Jugendlicher auch schon Fußball gespielt, wenn ja, was hat Sie daran fasziniert und welche Erfahrungen fürs Leben haben Sie für sich mitnehmen können?

Ich habe mit 7 Jahren angefangen Fußball zu spielen, da es zu dieser Zeit noch nicht viel Auswahl an Sportmöglichkeiten gab, bin ich mehr oder weniger so zum Fußball gekommen, dieser war damals „der Sport“. Heute, mit 43 Jahren bin ich immer noch begeistert dabei. Wenn ich an diese Zeit denke, erinnere ich mich an die viele Bewegung an der frischen Luft. Dieser Tage wird es immer schwieriger die Jugend in die Natur oder an die frische Luft zu bewegen, Smartphones, Tablets und Computerspiele leisten dazu leider einen großen Beitrag. Als Kind kam ich aus der Schule nach Hause und machte so schnell es ging meine Hausaufgaben, um mit meinen Freunden zum Bolzplatz zu gehen.

Aus dieser Zeit nehme ich auch viele Freundschaften mit, welche ich heute noch Pflege. Mit dem Einen oder Anderen spiele ich heute noch gemeinsam Fußball in der AH Mannschaft.

Wenn man möchte, bedeutet das Vereinsleben in jedem Fall eine Beziehung fürs Leben.

 

Wenn Sie ein Fußballstar sein könnten, wären Sie… und spielten bei…?

Dann wäre ich Thomas Müller und spielte beim FC Bayern München.

Thomas Müller ist sehr vereinstreu und indentifiziert sich mit seiner Heimat, er spielte in seiner Jugend schon dort Fußball. Er ist ein sehr ehrgeiziger aber auch lockerer Typ und nimmt sich selbst nicht zu ernst. Ich bin von Thomas Müller sehr begeistert, daher habe ich mir für das letzte DFB-Pokal-Endspiel ein neues Thomas Müller Trikot gegönnt. Ansonsten bin ich aber sehr eng mit dem SC Idar-Oberstein verbunden.

 

Gibt es etwas, was Sie sich von allen Teilnehmern des KonfiCups wünschen oder Ihnen mit auf den Weg geben möchten?

Ich wünsche mir das alle Teilnehmer immer fair spielen und ihre Mitspieler respektieren, das finde ich ganz wichtig. Sie sollen einfach den Geist des Turniers leben und Spaß am Sport haben.

Ich wünsche mir auch, dass die jungen Menschen in die Vereine gehen und dort Sport treiben, um beispielsweise auch Freundschaften zu schließen. Jeder Verein lebt vom Nachwuchs und es gibt immer weniger Jugendliche, welche Sport treiben möchten, das finde ich sehr schade, denn das Vereinsleben bietet einen echten Mehrwert. Natürlich ist mir bewusst, dass es heute neben dem durchorganisierten Schulprogramm - welches oft bis in die Nachmittagsstunden geht – schwieriger ist an einem Vereinsleben teilzunehmen. Ich bin selber auch in verschiedenen Vereinen tätig und würde mich trotz der schwierigen Umstände über Zuwachs in den Vereinen sehr freuen.

 

Interview: Kirchenkreis Obere Nahe, Bianka Lapp


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