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28.03.2017 239 days

Die Konfis aus Idar und Kirschweiler holen den rheinischen KonfiCup!


Die Siegermannschaft: David Bauer, Dominik Bauer, Celine Dietrich, David Gerk, Philipp Heidrich, Robin Juchem, Jakob Kliebisch, Tim Koop, Enzo Kullmann, Hendrik Puhl, Emma Ranft, Carla Wiedemann ; Trainer- und Betreuerteam: Michael Kley, Heike Heringer, Pfarrer Arndt Fastenrath, Harald Herbert

Idar-Oberstein, 25. März 2017. Als der Schiedsrichter das Finale im KonfiCup der Evangelischen Kirche im Rheinland am Samstag um 15.56 Uhr abpfeift, stürmen alle mitgereisten Konfirmandinnen und Konfirmanden, Eltern, Großeltern, Freunde und natürlich das Trainer- und Betreuerteam auf das Spielfeld 5 der SoccerArena in Mönchengladbach um gemeinsam mit ihrer Mannschaft zu jubeln. Der Finalgegner aus dem Kirchenkreis An Sieg Und Rhein, der wie die Mannschaft aus dem Kirchenkreis Obere Nahe, bis dahin ohne Punktverlust ins Finale gelangt war, wurde mit einem beeindruckenden 9:2 besiegt. Dieses eindeutige Ergebnis täuscht jedoch über ein hart umkämpftes Endspiel hinweg. Der letztendlich hohe Sieg war dem Umstand geschuldet, dass die Gegenwehr der Mannschaft aus der Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen gegen Spielende abnahm, weil die Akteure von der Nahe trotz Führung nicht aufhörten, Pressing zu spielen. Sie stürmten unentwegt auf das gegnerische Tor an. Ähnlich war auch das Halbfinale verlaufen. Die Repräsentanten des Kirchenkreises Düsseldorf wurden mit einem 6:2 vom Platz gefegt. Es war ein sehr intensives Spiel; die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Idar und Kirschweiler nur einmal im gesamten Wettbewerb mit 0:1 in Rückstand.

Spielentscheidend in diesem kräfteraubenden Halbfinale war wohl der feste Zusammenhalt der Mannschaft und ihr offensichtlich unbändiger Siegeswille. Es war unübersehbar, die Konfis aus der Edelsteinregion nahmen dieses Turnier ernst und waren bereit, alles zu investieren. Ohne Rücksicht auf vorhandene Blessuren aus der Vorrunde gingen alle Mitstreiter entschlossen in jeden Zweikampf. Die lautstarke Unterstützung der mitgereisten SpielkameradenInnen der 2. und 3. Mannschaft beim KonfiCup des Kirchenkreises Obere Nahe am 04. März, waren ein starker Rückhalt.

Der Einzug ins Finale war hoch verdient. In der vorausgegangenen Gruppenphase musste sich die Konfis aus Idar und Kirschweiler gegen fünf Mannschaften durchsetzen, die das jeweilige Ausscheidungsturnier in den Kirchenkreisen Gladbach-Neuss, Köln-Süd, Simmern-Trarbach, Wesel und Wuppertal für sich entschieden hatten. Dabei zeigten sie überwiegend sehr ansehnlichen Hallenfußball. Soweit es gelang, das eigene Spiel schnell werden zu lassen, hatten alle Gegner das Nachsehen. Die Vorrunde konnte mit fünf Siegen und 28 zu 4 Toren als Gruppenerster abgeschlossen werden. Offensichtlich fand der Trainer Micheal Kley neben den stets taktisch klugen Mannschaftsaufstellungen auch in den Spielansprachen die richtigen Worte. Auch Pfarrer Arndt Fastenrath hatte vor dem Halbfinale den richtigen Gedanken: „Irgendwann in diesem Turnier werdet auch ihr in Rückstand geraten. Bleibt dann ruhig und zieht weiter euer Spiel durch, dann werdet ihr es auch schaffen!“

Die Mannschaft hielt sich daran und noch mehr. Alle SpielerInnen steigerten sich im Laufe des Turniers und legten im Endspiel noch mal eine Schippe drauf. So leitete Philipp Heidrich mit seinen beiden Treffern zur 2:0 Führung den Sieg im Finale ein, nachdem er in den vorangegangenen Spielen einige Chancen liegen ließ. Auch hier brachte es Michael Kley auf den Punkt und gab ihm vor dem Spiel den Auftrag: „Dann machst du heute halt die wirklich wichtigen Tore.“  Der über das gesamte Turnier überragend spielende Tim Koop sicherte letztlich auch den Sieg im letzten Spiel. Nach den beiden Anschlusstreffern des Finalgegners erkannte er jeweils, dass das Spiel kippen könnte und übernahm Verantwortung. Ein satter Fernschuss direkt unter die Latte des gegnerischen Tores und ein Alleindurchgang über das gesamte Spielfeld mit Torabschluss machten die Hoffnungen aus dem Kirchenkreis An Sieg Und Rhein zunichte. Damit wurde der bereits erwähnte Torreigen zum 9:2 Endstand eingeleitet.

Ohne die großartige Leistung aller SpielerInnen zu schmälern, ist noch zu erwähnen, dass Dominik Bauer im Tor einen sicheren Rückhalt bot. Mit einigen sehenswerten Paraden und ständigen beherzten Ausflügen aus dem Torraum sorgte er für das gute Torverhältnis. Und so kommt zum ersten Mal in der langen Tradition des KonfiCups der Ev. Kirche im Rheinland der Sieger aus dem Kirchenkreis Obere Nahe. Als Siegprämie gibt es von der rheinischen Landeskirche einen Gutschein für eine gemeinsame Reise in eine deutsche Stadt. Das Ziel skandierten die mitgereisten Kameradinnen und Kameraden vom Spielfeldrand immer wieder während des Turniers: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“. So antwortete Dr. Stefan Drubel, Leitender Dezernent für außerschulische Bildung im Landeskirchenamt (Düsseldorf), bei der Siegerehrung: „…dann fahrt doch nach Berlin! Das ist euer Preis!“. Zusätzlich gab es für alle SpielerIinnen eine Medaille und einen handgenähten Fußball aus fairem Handel.

Der dritte Platz ging an die Mannschaft der Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen (Kirchenkreis Köln Rechtsrheinisch). Der mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotierten Fairness-Pokal ging an die „Himmelsstürmer“ der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schöller (Kirchenkreis Niederberg). Es waren 23 Mannschaften zum KonfiCup 2017 in Mönchengladbach angetreten.

Die Verantwortlichen der beiden Kirchengemeinden und die des Kirchenkreises Obere Nahe, freuen sich sehr über diesen Erfolg der jungen Mitglieder. Superintendentin Jutta Walber schickt sofort nach dem Turniersieg eine Nachricht in den Reisebus: „Ich bin stolz auf die Mannschaft und ihre Coachs!“ Die stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Idar, Heike Heringer: „Unser großes Engagement in dieser Sache geht auf. Nicht in erster Linie durch den sportlichen Erfolg, der uns natürlich sehr freut, sondern insbesondere durch die Art der Gemeinschaft der jungen Kirchenmitglieder, wie sie hier gelebt wird.“ Nun hat Heike Heringer in ihrem anstrengenden, ehrenamtlichen Nebenjob ein neues Problem. Der Gutschein der Landeskirche gilt nur für die SpielerInnen und zwei Betreuer. Sie würde sich aber wünschen, dass alle Jungen und Mädchen, die zum Erfolg bis nach Mönchengladbach beigetragen haben, auch mit nach Berlin fahren können. Haushaltsmittel gibt es dafür natürlich nicht, weil so ein Erfolg nicht planbar ist. Sie wird ihren Wunsch aber nicht gleich aufgeben und sich direkt nach dem Turnier wieder an die ehrenamtliche Arbeit machen.

Quelle: Kirchenkreis Obere Nahe

Fotos: Sascha Heidrich

Videos: Facebook/oberenahe


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